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Krisenmanagement während der Corona-Pandemie

Seit dem Bekanntwerden der Covid-19 Krankheit und deren Ausweitung zu einer weltweitumspannenden Pandemie sind Produktionen zum Teil stark eingeschränkt und kommen in verschiedensten Wirtschaftsbereichen sogar zum Erliegen. Die Unterbrechung der Betriebsabläufe und daraus folgende Kosten lassen sich oft nicht mehr aufhalten.

Mögliche betriebliche Konsequenzen der Covid-19-Pandemie

  • Reduzierte oder gestoppte Produktionen
  • Unterbrechung von internen Lieferketten oder externen Zulieferketten
  • Verlust oder Erfüllung fortlaufender Verbindlichkeiten
  • Verlust von Marktanteilen

Durch das Ergreifen zielgerichteter Maßnahmen können eine Betriebsschließung verringert und Vermögenswerte gesichert werden. Schutzziele sind unter anderem:

  • Mitarbeiter
  • Sachwerte (zum Beispiel Gebäude, Betriebseinrichtungen, Lagergüter, Sonstiges)
  • Haftungsrisiken (zum Beispiel aus der Produkthaftpflicht)
  • Ertrag

Die Wahl der Maßnahmen ist auf die sich verändernde Lage der Covid-19-Pandemie anzupassen.

Vorgehen

Die nachfolgende Grafik zeigt eine Übersicht wesentlicher Elemente des Covid-19 Krisenmanagements. Diese werden in der Folge detaillierter beschreiben.

Krisenorganisation

Bilden Sie einen Krisenstab und benennen Sie eine Leitung der Krisenorganisation. Im Krisenstab sollten Mitarbeiter aus Schlüsselpositionen sowie verschiedener Abteilungen wie z.B. Koordination, Personalwesen, Vertrieb, Controlling, Produktion, IT, Einkauf, Kommunikation und Instandhaltung (Facility Management und Risk Management) vertreten sein. Die Krisenorganisation

  • berät und unterstützt die Unternehmensleitung
  • informiert die Mitarbeiter
  • plant, koordiniert und überwacht die Maßnahmen zum Schutz vor der Gefährdung.

Der Leiter des Krisenstabes muss das Unternehmen sehr gut kennen und ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten besitzen. Nur so kann gewährleistet werden, dass alle benötigten Informationen zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

Krisenmanagement

Bewerten Sie mit Ihrem Krisenstab die Risikosituation, und entwickeln Sie Maßnahmen, um mit Schutzmaßnahmen vorzubeugen, die Produktion aufrechtzuerhalten oder die Produktion gezielt und sicher herunter zu fahren. Dies ist ein fortlaufender Prozess bis zur Wiederaufnahme und / -herstellung des Normal-Betriebes.

Notfallmaßnahmen

Ausarbeitung von Maßnahmen, für alle kritischen Bereiche, unabhängig vom Stillstand oder einer noch laufenden Produktion. Aktualisieren Sie die Notfall-Telefonlisten und geben Sie sie an das Personal und die Mitarbeiter vor Ort weiter, dass an den Betriebsstandorten arbeitet oder geschlossene Standorte regelmäßig besucht.

 

Krisenkommunikation

Die Einhaltung der Informationswege in Ausnahmesituationen / Krisensituationen ist für einen reibungslosen und geordneten Informationsfluss essentiell:

  • Die Krisenorganisation informiert die Mitarbeiter über das weitere Vorgehen und über die Notfallpläne.
  • Die Notfall- / Kriseninformationswege bei Störfällen und / -ereignissen sind gemäß der Notfallpläne einzuhalten.
  • Aktuelle Informationen den Mitarbeiter zu jeder Zeit bereitstellen.
  • Interne Ansprechpartner bestimmen, wer im Krisenfall für welchen Bereich und Aufgabe verantwortlich ist. Damit im Krisenfall zielgerichtet benachrichtigt und gehandelt werden kann.
  • Externe Ansprechpartner und Informationsquellen sicherstellen (zu Zurich-Kundenteam (Schaden, Risk Engineering), Makler, Sachverständige, Ver- und Entsorgungsunternehmen, Fremdfirmen / Wartungsfirmen, Sanierungsunternehmen, Behörden wie z.B. Feuerwehr, Polizei, Wetterdienst, Gesundheitsamt, Landratsamt oder Bezirksregierung etc.