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Digitalisierung – so verändert sie die Arbeitswelt

Die Digitalisierung ist längt Teil unseres Alltags geworden. Neben ihrem Einfluss auf unser Privatleben wird auch ein großer Teil der Arbeitswelt von ihr bestimmt. Internet der Dinge, Big Data und IT-Sicherheit sind in aller Munde. Was die Digitalisierung ist und welchen Einfluss sie auf Unternehmen und Arbeitswelt hat, ist das Thema dieses Beitrages.

Keyfacts:

  • Nahezu jeder Lebensbereich wird heute von der Digitalisierung beeinflusst.
  • Zu den wichtigsten IT-Trends gehören IT-Sicherheit, Cloud Computing, Internet der Dinge, Big Data, digitale Plattformen, Mobile Computing und künstliche Intelligenz.
  • Unternehmen sollten die neuen Möglichkeiten nutzen, um neue Zielgruppen und Geschäftsfelder für sich zu erschließen.
  • Während vielzählige Jobs durch die Digitalisierung verloren gehen, entstehen gleichzeitig zahlreiche neue Jobs, die es in dieser Form bisher noch nicht gab.

Die Digitalisierung greift in Gesellschaft und Unternehmen ein

Von sozialen Netzwerken über digitale Bankgeschäfte bis zum Smart Home – die Digitalisierung greift heute in nahezu alle privaten Lebensbereiche ein. Aber auch für Unternehmen wird die Digitalisierung immer wichtiger – ob in der Verwaltung, Produktion oder Kommunikation. Ein wichtiges Thema ist dabei die künstliche Intelligenz. Sie ermöglicht es, selbst komplizierte und sich verändernde Arbeitsschritte von Robotern ausführen zu lassen. So setzen sich längst nicht mehr nur klassische IT-Unternehmen mit der Digitalisierung auseinander. Die digitale Transformation ist ein Thema, das mittlerweile Unternehmen aus allen Branchen und in fast allen Größen betrifft.

Die Entwicklung der Digitalisierung – neue Arbeitsbereiche und Geschäftsmodelle

Mit den Entwicklungen der Digitalisierung verändern sich ganze Arbeitsbereiche. An ihre Stelle treten zum Teil neue Geschäftsmodelle. Unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ ersetzen in der Produktion beispielsweise intelligent miteinander vernetzte Fabriken die bisherige Arbeit von Menschen. Gleichzeitig entstehen durch die Digitalisierung an anderen Stellen neue Berufe. Um langfristig mit dem Wettbewerb mithalten und von den zahlreichen Vorteilen der Digitalisierung profitieren zu können, müssen Unternehmen darauf achten, die digitale Transformation nicht zu verpassen. Auch kleinere und mittlere Betriebe sind davon mal mehr, mal weniger betroffen.

Die wichtigsten Technologien des digitalen Wandels

Laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom gehören die Themen IT-Sicherheit, Cloud Computing, Internet der Dinge und vier weitere Trends zu den wichtigsten Technologien des digitalen Wandels. Diese Trends können auch Ihr Unternehmen und Ihre Angestellten betreffen. Wir stellen Ihnen im Folgenden die wichtigsten Themen der Digitalisierung vor.

IT-Sicherheit – eine der wichtigsten Herausforderungen der Wirtschaft

Im Zeitalter von Datenspionage und Datendiebstahl gehören die Sicherheit und der Schutz einzelner Daten bis hin zu ganzen Rechenzentren zu den größten Herausforderungen der Wirtschaft. Wie sehr Sie dieses Thema betrifft und welche Auswirkungen dies für Ihr Unternehmen haben kann, können Sie am besten abschätzen, wenn Sie sich vorstellen, dass all Ihre Kundendaten verloren gehen – zum Beispiel durch einen Computervirus. Zum Schutz Ihrer Unternehmens-IT sollten Sie deshalb sämtliche Planungs- und Kontrollmaßnahmen durchführen, die diese Ziele verfolgen:

  • Vertraulichkeit all Ihrer Informationen
  • Unverletzlichkeit der Informationen und Systeme
  • Verfügbarkeit der Informationen und Systeme

Um die dauerhafte Aufrechterhaltung Ihres Geschäftsbetriebes sicherzustellen, kommt dem Schutz Ihres IT-Systems vor Ausfällen oder Datendiebstahl eine besonders wichtige Bedeutung zu. Die IT-Sicherheit hat sich deshalb zu einem der wichtigsten Themen der Digitalisierung etabliert.

Cloud Computing – Daten und Programme auslagern

Über Cloud Computing stellen externe Dienstleister IT-Leistungen wie zum Beispiel Speicherplatz, Anwendungssoftware oder Rechenleistung als Service über das Internet zur Verfügung. Je nach Ihrem individuellen Bedarf können Sie diese Dienste auch für Ihr Unternehmen abrufen und profitieren dadurch insbesondere von jederzeit verfügbaren Anwendungen bei gleichzeitig präzise planbaren Kosten. So kann es sinnvoll sein, benötigte Software und Hardware wie Speicherplatz nicht zu kaufen, sondern über Cloud Computing zu mieten. Daten in einer externen Cloud zu speichern, ist in den meisten Fällen zudem sicherer, als sie auf einem Server inhouse zu behalten – Stichwort „Couputerviren“.

Internet der Dinge – intelligent miteinander vernetzt

Beim Internet der Dinge werden Computer, Maschinen oder auch Alltagsgegenstände über das Internet verbunden. Diese Gegenstände können dadurch eigenständig über das Internet miteinander kommunizieren und Aufgaben automatisiert ausführen. Beispielsweise gibt es Drucker, die Anwendern melden, wenn ihre Druckerpatrone bald leer ist, und automatisch Nachschub bestellen. Zusätzlich ist eine Interaktion zwischen weit voneinander entfernten Mitarbeitern und Geräten möglich. So können Mitarbeiter die Geräte von unterschiedlichen Orten aus bedienen, warten oder reparieren. Auch hier eröffnen sich für Sie als Unternehmer neue Geschäftsfelder.

Big Data – riesige Mengen an Daten verwerten

Jeder Mensch und jedes Unternehmen produziert täglich eine Unmenge unstrukturierter oder nur halb strukturierter Daten. Durch innovative Lösungen werden diese Datenmengen verarbeitet, ausgewertet und genutzt. Beispiel: Google Maps verwendet die gesammelten Echtzeitdaten von Autofahrern, um vor Staus zu warnen. Eines der wichtigsten mit Big Data verbundenen Unternehmensziele ist das Analysieren und Entdecken reproduzierbarer Geschäftsmuster. Sie können Daten zum Beispiel verwenden, um Ihre Kunden und deren Bedürfnisse besser kennenzulernen und sie gezielt anzusprechen. So kann ein Weinhändler speziell einzelne Kunden mit einem Angebot für Spätburgunder anschreiben, von denen er weiß, dass sie vermehrt solche Weine gekauft haben.

Digitale Plattformen – neue Zielgruppen erschließen

Digitale Plattformen können Ihnen als Unternehmer neue Vertriebswege erschließen. Über digitale Plattformen wie Amazon, Ebay und Co. können Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen nicht nur im Ladengeschäft, sondern auch online anbieten. So gelingt eine deutliche Vergrößerung der Zielgruppe und Steigerung der Umsätze.

Mobile Computing – neue Arbeitsprozesse ermöglichen

Der Begriff „Mobile Computing“ beschreibt die Verwendung mobiler Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Notebooks. Die mit Cloud Computing verbundene hohe Mobilität ermöglicht zum Beispiel die Arbeit im Home Office oder die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern auf verschiedenen Kontinenten in Echtzeit. Mobile Computing kann so für schlankere und effizientere Arbeitsprozesse sorgen und helfen, Mitarbeiter zu finden. Als Unternehmer müssen Sie sich mit diesen neuen Prozessen natürlich anfreunden. Wer das tut, kann mit niedrigeren Kosten und zufriedeneren Mitarbeitern rechnen.

Künstliche Intelligenz – Informationen clever vernetzt

Auch künstliche Intelligenz (KI) rückt bei Unternehmen immer mehr in den Mittelpunkt. Durch KI können Computer im Idealfall bei Prozessen und Problemen menschenähnliche Entscheidungsstrukturen nachbilden. So kann künstliche Intelligenz helfen, Aufgaben zu lösen und dadurch den Menschen zu entlasten. Welche konkreten Vorteile sich daraus für Unternehmen ergeben, wird die Zukunft zeigen.

Wie sich die Digitalisierung auf Arbeitsplätze auswirkt

Die durch die Digitalisierung entstehenden Veränderungen versetzen Menschen zunehmend in Sorge. Arbeitnehmer und Mitarbeiter fürchten den Jobverlust. Zahlreiche Aufgaben, die bisher von Menschen erledigt wurden, können durch die Digitalisierung vermehrt an Maschinen abgegeben werden. Der Branchenverband Bitkom rechnet mit dem Verlust von 3,4 Millionen Arbeitsplätzen bis 2023. Dabei handelt es sich vor allem um simple Aufgaben in der Industrieproduktion, der Transport- und Logistikbranche sowie um einfache Servicedienstleistungen. Auch Unternehmen fürchten die Digitalisierung. Etwa ein Viertel der Betriebe in Deutschland mit mehr als 20 Mitarbeitern sieht seine Existenz durch die Digitalisierung bedroht.
Gleichzeitig entstehen durch die Digitalisierung neue unternehmerische Chancen und vielfältige neue Jobs. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Medien, Telekommunikation und Technologie. Auch ein erhöhter Bedarf an Akademikern, vorrangig in den Bereichen Informatik, Naturwissenschaften, Mathematik und Technik, resultiert aus der Digitalisierung. Für Unternehmer kommt es darauf an, sich den neuen Möglichkeiten zu stellen, sie für ihren Bereich anzunehmen und umzusetzen.

Fazit

Die Digitalisierung ist aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Digitale Trends wie IT-Sicherheit, Internet der Dinge (IoT), KI, Big Data und Co. sorgen in Unternehmen für effizientere Produktionsprozesse und einen größeren Output. Zudem können Unternehmen neue Geschäftsfelder und Zielgruppen erschließen. Während durch die Digitalisierung zahlreiche Jobs und Arbeitsplätze verloren gehen, entstehen in anderen Bereichen wie Medien, Telekommunikation und Technologie gleichzeitig vielfältige neue Jobs.

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