
Leistung unter Druck
MANN+HUMMEL stärkt mit Zurich Resilience Solutions seine Resilienz gegenüber Brand-, Klima- und Cyberrisiken.
Resilienz in Aktion
Von Brandrisiken und klimabedingten Gefahren bis hin zu Cyberbedrohungen: MANN+HUMMEL, ein weltweit führender Anbieter von Filtrationslösungen, verankert Resilienz in seinen globalen Geschäftsprozessen. In enger Zusammenarbeit mit Zurich Resilience Solutions stärkt das Unternehmen gezielt seine Fähigkeit, Herausforderungen wirksam zu begegnen und seine Widerstandsfähigkeit nachhaltig auszubauen.
Filtration ist allgegenwärtig. Sie prägt die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, und die Technologien, auf die wir uns jeden Tag verlassen. Kaum ein Unternehmen veranschaulicht dies besser als MANN+HUMMEL mit Hauptsitz in Ludwigsburg, Deutschland.
Seit mehr als 85 Jahren entwickelt sich das Familienunternehmen kontinuierlich weiter – von seinen Ursprüngen in der Automobilindustrie hin zu sauberer Luft, sauberem Wasser, sauberer Mobilität und sauberer Industrie. Heute ist MANN+HUMMEL mit mehr als 80 Standorten weltweit ein führender Anbieter von Filtrationslösungen, die das Nützliche vom Schädlichen trennen.
Die Herstellung von Filtrationstechnologie birgt jedoch auch Risiken. Feine Stäube, Fasern und Partikel können – in Verbindung mit Hitze und elektrischen Geräten – ernsthafte Brand- und Explosionsrisiken verursachen, wenn sie nicht sorgfältig kontrolliert werden. Für einen weltweit tätigen Hersteller mit kontinuierlichem Betrieb kann bereits ein Vorfall weitreichende Folgen haben.
Vor diesem Hintergrund ist die enge Zusammenarbeit mit der Zurich Insurance Group (Zurich), insbesondere mit Zurich Resilience Solutions, von zentraler Bedeutung. Seit 2020 arbeiten beide Unternehmen partnerschaftlich daran, den Brandschutz sowie die operative Widerstandsfähigkeit an den Produktionsstandorten von MANN+HUMMEL weltweit nachhaltig zu stärken. «In einem zunehmend unvorhersehbaren Umfeld müssen wir auf das Unerwartete vorbereitet sein. », sagt Kurk Wilks Geschäftsführer von MANN+HUMMEL. Die enge Zusammenarbeit mit Zurich hat dem Unternehmen geholfen, das Risk Engineering direkt in seine Betriebs- und Governance-Strukturen zu integrieren, anstatt es als rein reaktive oder isolierte Maßnahme zu betrachten.
Eine Partnerschaft auf Basis von Prävention
Von Beginn an gingen Gespräche weit über den traditionellen Risikotransfer hinaus. Risk Engineers von Zurich arbeiteten vor Ort mit lokalen Teams zusammen, inspizierten Brandschutzsysteme, überprüften Produktionskontrollen und führten praktische Schulungen in Produktionsstätten auf der ganzen Welt durch.
«Gemeinsam mit Zurich Resilience Solutions haben wir einen Rahmen für unser globales Risk Engineering entwickelt, der jede Produktionsstätte erfasst», sagt Monika Köth, Director Group Insurance bei MANN+HUMMEL.
Im Laufe der Zeit wurde Risk Engineering vollständig in die Governance-Prozesse eingebettet und als zentrale KPI verfolgt – und damit die Überzeugung gestärkt, dass Resilienz kein einmaliges Projekt, sondern eine fortlaufende Disziplin ist.
Widerstandsfähigkeit in der gesamten Risikolandschaft
Mit der Vertiefung der Partnerschaft hat MANN+HUMMEL seinen Resilienzfokus erweitert – von einem anfänglichen Schwerpunkt auf Brandschutz hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung von Risiken. Heute zählen dazu Klimarisiken, Naturgefahren und Cyberbedrohungen.
«Für Kunden wie MANN+HUMMEL bedeutet Widerstandsfähigkeit, zu verstehen, wie verschiedene Risiken zusammenwirken und sich gegenseitig verstärken», sagt Robin Matthias, Globaler Leiter Zurich Resilience Solutions. «Indem wir globale Erkenntnisse mit lokaler Fachkompetenz kombinieren, helfen wir Unternehmen, Störungen zu antizipieren, sich schneller anzupassen und das zu schützen, was tatsächlich wichtig ist.»
Klimaanalysen und vorausschauende Finanzmodelle unterstützen die Entscheidungsfindung in Bezug auf Anpassung und Investitionen und helfen dabei, Massnahmen dort zu priorisieren, wo sie die grösste Wirkung entfalten.
«Insgesamt wird Prävention genauso wichtig wie Vorsorgeschutz», sagt Petra Riga-Müller, Vorständin Commercial Insurance Germany der Zurich Gruppe Deutschland. «Es geht darum, Risikobewusstsein tief in die täglichen Abläufe einzubetten und Unternehmen zu unterstützen, sich auf Ungewissheit vorzubereiten, bevor diese eintritt.»
Tatsächlich versteht MANN+HUMMEL unter Widerstandsfähigkeit mehr als nur die Fähigkeit, sich von Störungen zu erholen. Diese Denkweise spiegelt sich im Grundsatz der „Antifragilität“ wider. Das Unternehmen ist so strukturiert, dass es nach Belastungen oder Volatilität nicht einfach in einen stabilen Zustand zurückkehrt, sondern lernt, sich anpasst und aus Drucksituationen gestärkt hervorgeht.
Dieses Konzept prägt Entscheidungen im gesamten Unternehmen – von der Diversifizierung in die Bereiche Life Sciences and Environmental sowie Investitionen in nachhaltige Materialien, digitale Monitoring-Lösungen und stärker lokalisierte, agile Produktionsmodelle.
Führung spielt bei diesem Wandel eine zentrale Rolle, und Risikobewusstsein und Prävention werden zunehmend als treibende Kräfte von Innovation und Wachstum verstanden, nicht als Hemmnisse.
Vorbereitet auf die Zukunft
Wer morgen vorbereitet sein will, braucht heute die richtigen Partner“, sagt Kurk Wilks. „Die Zusammenarbeit mit Zurich Resilience Solutions hilft uns dabei, nicht nur widerstandsfähig zu sein, sondern uns gezielt auf zukünftige Herausforderungen einzustellen.“
Dank der Unterstützung von Zurich ist Resilienz heute ein integraler Bestandteil von MANN+HUMMEL. Wie die Filtrationslösungen des Unternehmens selbst ist auch der Umgang mit Risiken darauf ausgelegt, auch unter Druck leistungsfähig zu bleiben.
