Wir verwenden Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten, Inhalte zu personalisieren und die Webseitennutzung zu analysieren. Informationen hierzu teilen wir mit unseren Werbe- und Analytikpartnern gemäß unseren Hinweisen zur Datenverarbeitung. Sie können Ihre Einstellungen hier verwalten. Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Megatrend Digitalisierung – die Zukunft von Smartphone & Co.

Egal ob Smartphone, Tablet oder Wearable: Mobile Endgeräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Menschen checken immer häufiger unterwegs E-Mails, chatten mit Freunden, navigieren sich durch den Großstadtdschungel, informieren sich über das Wetter oder besuchen ihr favorisiertes soziales Netzwerk. Doch wie nutzen wir das Smartphone in der Zukunft? Welche Potenziale schlummern in mobilen Endgeräten? Die Digitalisierung eröffnet hier ungeahnte neue Wege und Möglichkeiten. Wir präsentieren die 5 wichtigsten Trends.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Mobilgeräte auf dem Vormarsch                                                                              

Bezahlen mit dem Smartphone

Autos per Smartphone öffnen

Augmented Reality gehört die Zukunft

Smart-Home-Lösungen

Gesundheitscheck mittels App

Fazit

Mobilgeräte auf dem Vormarsch

 

Der Trend ist eindeutig: Im Jahre 2010 wurden weltweit 300 Millionen Smartphones ausgeliefert. 2013 waren es bereits 1 Milliarde, im Jahr 2017 mehr als 1,4 Milliarden Geräte. Laut aktuellen Prognosen sollen im Jahr 2022 weltweit rund 1,65 Milliarden Smartphones abgesetzt werden. Parallel zu den Absatzzahlen steigt auch die Nutzung. Im Jahr 2018 verwendeten rund 57 Mio. Menschen in Deutschland ein Smartphone, eine Steigerung von 3 Mio. gegenüber dem Vorjahr.

2021 werden weltweit mehr als 3,1 Milliarden Menschen ein Smartphone nutzen. Mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets sind mit einem Anteil von 73 Prozent inzwischen auch das wichtigste Gerät für den Internetzugang. Die mobile Internetnutzung hat sich seit 2011 verdoppelt, bis zum Jahr 2019 wird ein Anteil von 76 Prozent erwartet. Welche neuen Technologien und Einsatzgebiete bringt die Digitalisierung mit sich? Wir haben die 5 wichtigsten Trends für Sie zusammengefasst:

Bezahlen mit dem Smartphone

Die Zukunft des Bezahlens ist mobil, flexibel, schnell und bequem. Statt mit Bargeld oder Kreditkarten erfolgt die Zahlung beim Mobile Payment über Apps auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Wearables. Eine aktuelle Umfrage des EHI (ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel) ergab, dass etwa 20 Millionen der deutschen Verbraucher gegenüber mobilen Bezahlmöglichkeiten aufgeschlossen sind. Auch für Finanzdienstleister und Händler ist Mobile Payment interessant.

Laut Prognosen der US-Markforscher von E-Marketer wird der Markt für mobile Bezahlvorgänge in Deutschland so stark ansteigen wie in keinem anderen europäischen Land. 2019 werden bereits mehr als 6,9 Mio. Smartphone-Nutzer mobil bezahlen. Bis 2020 steigt diese Zahl auf 8,1 Millionen. Im Jahr 2022 werden mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland ihr Smartphone für Zahlungsprozesse nutzen. Diese hohen Steigerungsraten sind eng mit dem wachsenden Engagement von Diensten wie Google Pay, Apple Pay oder hauseigenen Mobile-Payment-Lösungen der Sparkassen verbunden. Diesen namhaften Tech-Vorreiter und renommierten Finanzdienstleister senden nun auch im deutschsprachigen Raum klare Signale dafür, dass die Zukunft des Bezahlens untrennbar mit mobilen Endgeräten verknüpft ist.

Autos per Smartphone öffnen

 

Wer schon einmal den Autoschlüssel seines Privat-PKWs oder Firmenwagens verloren hat, weiß, wie viel Stress und finanzieller Aufwand damit verbunden sind. Das Smartphone bietet eine attraktive Alternative zu physischen Autoschlüsseln oder Keyless-Go-Systemen einzelner Hersteller. Basis ist eine App, die entweder via Mobilfunk mit dem Auto verbunden ist oder über die NFC-Technologie (Near Field Communication, ein Funkstandard zur schnurlosen Übertragung von Daten. Diese Technik ist bei neueren Smartphones integriert) mit dem Fahrzeug kommuniziert. Mit der Mobilfunklösung können Sie Ihr Auto öffnen und schließen, außerdem erhalten Sie aktuelle Informationen zum Standort oder zur Tankfüllung.

Die NFC-Lösung übermittelt Daten per Funk, sobald der Fahrer sich mit seinem Mobiltelefon in der Nähe des Fahrzeugs befindet. Zudem lässt sich das Auto nicht nur auf- und abschließen, sondern auch direkt starten. Weiterer Vorteil: Die NFC-Funktionen sind auch ohne Mobilfunkempfang und bei niedrigem Telefonakku verfügbar. Über die Schlüsselfunktion hinaus sind weitere Zukunftsszenarien denkbar, in denen das Smartphone zum Einsatz kommt. So bietet einige Hersteller bereits eine mobile Einparkhilfe an. Dabei sucht der Fahrer via Smartphone eine Parklücke aus, das Fahrzeug parkt dort dann autonom ein. Gerade in engen Parkhäusern eine echte Hilfe, die Zeit spart und Nerven schont.

Augmented Reality gehört die Zukunft

 

Eine Technik, die noch ganz am Anfang steht, wird die Nutzung von mobilen Endgeräten zukünftig revolutionieren: Augmented Reality. Bei dieser Technologie nimmt das Smartphone die eigene Umgebung mit der Kamera auf. Eine App greift auf die Kamera zu und blendet in Echtzeit Grafiken oder Elemente direkt in das aktuelle Umgebungsbild ein. Dies führt dazu, dass Sie auf dem Smartphone-Bildschirm die reale Umgebung samt der virtuellen Elemente sehen und abhängig von der App teilweise sogar mit diesen interagieren können. Für den Alltag ergeben sich zahlreiche nützliche Einsatzszenarien:

  • Auf Reisen erhalten Sie wertvolle Infos und Tipps zu Sightseeing-Highlights, indem diese direkt auf dem Display Ihrer Handykamera angezeigt werden. Texte auf Schildern oder Infotafeln werden mittels Augmented Reality in Echtzeit in die gewünschte Sprache übersetzt.
  • Auch beim Navigieren durch fremde Städte, bei aktuellen Wetterinfos oder Erklärungen zur regionalen Flora und Fauna helfen Augmented-Reality-Apps.
  • Bei der Einrichtungsplanung können Möbel einfach und bequem virtuell im eigenen Wohnzimmer platziert werden, inklusive physikalisch korrekter Größenverhältnisse und Perspektiven.
  • Vor dem Kauf können Kleidungsstücke oder Brillen virtuell anprobiert werden. Auch Montageanleitungen von Möbeln oder die Funktionsweise komplexer Maschinen können dank Augmented Reality dargestellt und erklärt werden.

Smart-Home-Lösungen

 

Das Zuhause der Zukunft ist smart, macht unser Leben komfortabler und hilft, Energiekosten zu senken. Neben intelligenten Haushaltsgeräten und Automatisierungssystemen sind mobile Endgeräte ein entscheidender Baustein im Smart Home. Nur wenn all diese Geräte untereinander vernetzt sind und umgebungs- und situationsbezogen funktionieren, entfaltet das Konzept seine volle Wirkung. Smartphones und Tablets versorgen das Smart Home über die verbauten Sensoren mit Echtzeitdaten, werten diese aus und können autonom andere Komponenten wie Türöffner oder Lichtschalter aktivieren.

Vernetzte Bewegungssensoren oder Kameras im Haus senden Daten an das Smartphone, sodass der Nutzer auch bei Abwesenheit stets informiert ist über das, was zu Hause gerade passiert. Während des Einkaufs wirft der Nutzer via Smartphone-App einen Blick in den vernetzten Kühlschrank, um herauszufinden, welche Lebensmittel benötigt werden. Bevor er in den eigenen vier Wänden eintrifft, aktiviert er im Auto per App die Heizung, damit das Wohnzimmer bei der Ankunft bereits angenehm temperiert ist.

Gesundheitscheck mittels App

Bereits heute ist der Mobile-Health-Markt einer der am schnellsten wachsenden Bereiche im modernen Gesundheitswesen. Das Potenzial in diesem Segment ist riesig, die Einsatzgebiete vielfältig. Beispiel medizinische Erstversorgung: Bei einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt entscheiden wenige Minuten über das Schicksal der Betroffenen.

Mittels einer Mobile-Retter-App können sich ausgebildete Ersthelfer wie Ärzte oder Krankenschwestern registrieren lassen. Die Leitstelle prüft im Alarmfall, ob sich eine der registrierten Personen in der unmittelbaren Nähe des Notfalls befindet. Ist dies der Fall, wird der Helfer verständigt. Dieser kann dann noch vor dem Eintreffen des Notarztes die medizinische Erstversorgung einleiten.

Bei chronisch Erkrankten ist eine Fernüberwachung mittels Wearables oder Smartphone-Apps denkbar, die sie über die Krankheit unterrichtet und Onlinesprechstunden anbietet. Auch eine Behandlung zu Hause ist durch die Vernetzung von tragbaren diagnostischen Technologien, einem Smartphone sowie einer telemedizinischen Anbindung des Patienten an Krankenhäuser möglich. Mobile Endgeräte erleichtern zudem die Online-Terminvergabe und die Koordinierung von Untersuchungsterminen.

Fazit

 

Je mehr Smartphones und Tablets technisch aufrüsten, umso tiefer müssen Verbraucher in die Tasche greifen. Die Preise für hochwertige Geräte sind inzwischen im vierstelligen Bereich angekommen – ein gewaltiger Sprung vom ersten Smartphone, das 2007 in Deutschland für 400 Euro verkauft wurde.

Umso ärgerlicher, wenn die teure Technik Schaden nimmt, sei es durch Flüssigkeiten, Bruch, Bedienungsfehler oder Diebstahl. Es ergibt deshalb durchaus Sinn, sein Smartphone und Tablet abzusichern. Zurich bietet mit der Mobilgeräteversicherung eine perfekte und günstige Möglichkeit, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Das könnte Sie auch interessieren: