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Studien zur Einkommensabsicherung

Lösungen zur Einkommensabsicherung werden dringend benötigt

Die Einkommensabsicherung stellt die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Wir alle müssen handeln, um die gefundenen Lösungen zu fördern und umzusetzen, Eine neue Untersuchung der Zurich Versicherung „Lücken der Einkommensabsicherung – Einblicke und Lösungen“ belegt, dass die Lücken in der Einkommensabsicherung weiter wachsen können.

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Die Studie rät zu einem entscheidenden Lösungsansatz: Öffentliche und private Partnerschaften (Public-private-Partnership) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen - um finanzielle Lasten gemeinsam zu tragen und Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen.

Die Ergebnisse basieren auf einer, im Auftrag der Zurich Insurance Group (Zurich) initiierten, repräsentativen Befragung in Kooperation mit der Smith School der Universität Oxford. In dieser Studie werden auf der Grundlage ausführlicher wissenschaftlicher Untersuchungen praktische Empfehlungen zum Umgang mit entscheidenden Finanzthemen gegeben. Zudem werden Methoden vorgestellt, mit denen Regierungen, Arbeitgeber, Versicherungsgesellschaften, Finanzvermittler und Einzelpersonen gemeinsam daran arbeiten können, die Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen.

Zentrale Handlungsempfehlungen der Untersuchung

Wichtiges Ziel dabei: Ein ausgewogenes Verhältnis zu finden zwischen den vomStaat, den Arbeitgebern, den Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen übernommenen Pflichten beim Schutz der Haushaltseinkommen.

„Bei der Einkommensabsicherung müssen die Chancen der Digitalisierung intelligent genutzt werden“, so Nagel. „Sie kann dabei helfen digitale Methoden zu entwickeln, um die Bevölkerung regelmäßig auf die Thematik der Einkommensabsicherung aufmerksam zu machen und Interesse sowie Bewusstsein zu fördern.“

„Außerdem muss die finanzbezogene Bildung im Mittelpunkt der Aufklärung stehen“, so Nagel weiter. Die Wahrnehmung der Kosten stellt hier eine Hemmschwelle dar - die meisten Menschen sind der Meinung, die Kosten des Einkommensschutzes seien viel höher, als sie wohl tatsächlich sind.

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„Daher ist es sinnvoll und notwendig, Bildungsmaßnahmen auf die Anforderungen verschiedener demografischer Gruppen abzustimmen“, fordert Nagel. Auch das Potenzial von IT-Plattformen darf nicht unterschätzt werden, um berufs- und länderübergreifende Mobilität zu schaffen. Nicht zuletzt sollte ein allgemeingültiger Ansatz für den Renteneintritt vermieden werden.

„Eine wichtige Funktion in der Diskussion um die Einkommensabsicherung kommt Vertretern, Maklern, Banken und Beratern für Mitarbeiter-Vorsorge zu. Sie dienen nicht einfach als Brücke zwischen Angebot und Nachfrage, sondern müssen einerseits Kunden beraten und schulen, sowie andererseits den Versicherungsgesellschaften Rückmeldungen über Markt- und Kundenbedürfnisse liefern “ erläutert Marcus Nagel.

Die deutsche Bevölkerung wird immer älter; 21 Prozent der Bevölkerung ist über 65 Jahre alt und das Medianalter liegt bei 47. Die alternde Bevölkerung und der wachsende Anteil an Erwerbsunhähigen sorgen auch in Deutschland für immer mehr Lücken in der Einkommensabsicherung. Entwicklungen, die sich in Folge von Überalterung ergeben, erfordern politische Antworten auf sozialer und arbeitsrechtlicher Ebene. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierungen in den Industriestaaten angesichts steigender Kosten einer alternden Bevölkerung in der Regel weniger Geld für Sozialleistungen ausgeben. Zwar können die steigende Lebenserwartung und die damit verbundene Verlängerung der Lebensarbeitszeit für mehr finanzielle Sicherheit sorgen, allerdings steigt bei einer Ausdehnung des Berufslebens auch das Risiko einer Arbeitsunfähigkeit. Chronische Krankheiten, Verletzungen oder andere Umstände können die Verdienstmöglichkeiten von Erwerbstätigen einschränken oder gar verhindern.

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Du lebst 7 Jahre länger als Du denkst

"Du lebst sieben Jahre länger als Du denkst" ist eine Initiative der Deutschen Versicherer. Sie soll das Bewusstsein der Menschen in Deutschland dafür schärfen, dass wir immer älter werden und länger fit blieben. Denn die meisten Deutschen unterschätzen laut wissenschaftlicher Studien ihre eigene Lebenserwartung deutlich. Viele haben zudem ein überholtes Bild vom Älterwerden und Altsein. Das trägt dazu bei, dass sie sich nicht oder zu wenig mit ihrer persönlichen Vorsorge für das Alter beschäftigen.

Die Deutschen leben 7 Jahre länger

Die Deutschen leben 7 Jahre länger

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern betrug im Jahr 2014 laut Statistischem Bundesamt 84,7 Jahre. Laut einer Forsa-Umfrage 2016 schätzten diese zum gleichen Zeitpunkt ihre Lebenserwartung selbst auf nur 77,4 Jahre. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen lag 2014 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 88,7 Jahren. Selbst schätzten sie ihre Lebenserwartung allerdings auf nur 80,8 Jahre.

Sieben unterschätzte Jahre, aus denen man viel machen kann. Hinzu kommt, dass Viele ein überholtes Bild vom Älterwerden und Altsein haben. Das trägt dazu bei, dass sie sich nicht oder zu wenig mit ihrer persönlichen Vorsorge für das Alter beschäftigen. Genau dafür soll das Bewusstsein mit der Kampagne des GDV „7 Jahre länger“ geschärft werden.

www.7jahrelaenger.de
Basisinformationsblaetter

Studie:

Zurich hat in Zusammenarbeit mit Beratungsgesellschaften und Demografie-Experten von Hochschulen und Bundesexperten eine Langlebigkeitsstudie erstellt. "Ist Langlebigkeit in Deutschland ein versicherbares Risiko?"