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Burn-out-Prävention: Diese Maßnahmen können helfen

Das Wichtigste auf einen Blick 

  • Ein Burn-out äußert sich in einem andauernden Gefühl der körperlichen und geistigen Erschöpfung.
  • Ursache für die Erkrankung sind hauptsächlich übermäßiger Stress und eine hohe Belastung im Beruf.
  • Das Burn-out-Syndrom kann frühzeitig erkannt und durch die richtigen Maßnahmen abgestoppt werden.
  • Entspannungstechniken, Zeitmanagement und ausreichende Bewegung sind Eckpfeiler der Burn-out-Prävention.

Was ist ein Burn-out?

Als Burn-out bezeichnet man ein komplexes Syndrom, das sich in einem andauernden Zustand der geistigen und körperlichen Erschöpfung zeigt. Neben dem Gefühl der Betroffenen, völlig ausgebrannt zu sein, gibt es aber noch eine Vielzahl weiterer Symptome. Ähnlich wie bei einer Depression können Lustlosigkeit, Schlafstörungen, verminderte Leistungsfähigkeit sowie innere Leere auftreten. Auch physische Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme können Teil eines Burn-outs sein

Diagnose durch Hausarzt und Psychologen

Die Diagnose der psychischen Erkrankung erfolgt über den Hausarzt oder einen Psychologen. Eine Standardtherapie gibt es für Betroffene allerdings nicht. Bei leichteren Erkrankungen kann schon eine Veränderung der Arbeits- oder Lebensumstände helfen. Ist das Syndrom stärker ausgeprägt, wird meist eine ambulante oder stationäre Psychotherapie zur Behandlung eingesetzt. Häufig folgt dabei ein längerer Ausfall am Arbeitsplatz. 

Gibt es eine Burn-out-Versicherung?

Eine spezielle Burn-out-Versicherung, die im Falle einer Erkrankung für die Behandlungskosten oder Lohnfortzahlung aufkommt, gibt es nicht. In der Regel sind diese aber akut über die Krankenversicherung und langfristig über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt. Gerade das Thema Berufsunfähigkeit rückt im Falle eines Burn-outs in den Mittelpunkt. In Deutschland wird immerhin jeder Vierte im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Bei einem von drei Betroffenen liegt der Grund in einer psychischen Erkrankung wie einem Burn-out.

Es ist deshalb ratsam, sich bereits frühzeitig gegen Berufsunfähigkeit privat abzusichern. 
Zurich wurde bei der Preisverleihung des Awards „Deutschlands beste Versicherungen 2018“ in der Kategorie Berufsunfähigkeitsversicherung ausgezeichnet und überzeugte in allen vier Untersuchungsbereichen: Qualität, Preis, Stabilität und Service.

Wie entsteht das Burn-out-Syndrom?

Klassischerweise verbindet man ein Burn-out mit einer Reaktion auf eine hohe berufliche Belastung. Betroffene sind den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Es ist aber nicht immer nur eine Überforderung, die das Syndrom auslösen kann. Fehlende Unterstützung und Bestätigung am Arbeitsplatz, vermehrte Konflikte durch ein schlechtes Betriebsklima, aber auch anhaltende Langeweile im Job können das Symptom beeinflussen. Die persönlichen Ressourcen der Betroffenen sind dabei ebenso ausschlaggebend: Wenn Mitarbeiter nicht mit der Belastung umgehen können, sich selbst zu hohe Erwartungen stecken oder wenig Rückhalt im privaten Umfeld haben, steigt bei ihnen das Risiko für eine Burn-out-Erkrankung. 

 

Burn-out frühzeitig erkennen und vorbeugen

Die Entwicklung des Burn-out-Syndroms verläuft häufig langsam und schleichend. Auf das eigene Wohlbefinden genau zu achten und eventuellen Veränderungen des Körpers aufmerksam zu begegnen, ist daher grundlegend für eine nachhaltige Burn-out-Prävention. Denn nur, wenn Sie erste Anzeichen für eine mögliche Burn-out-Erkrankung frühzeitig erkennen, können Sie aktiv vorbeugen und die negative Entwicklung frühzeitig abstoppen. Damit es gar nicht erst bis zum Burn-out kommt, gibt es einige Maßnahmen zur Burn-out-Prävention, die Sie auch ohne großen Aufwand in Ihren Alltag integrieren können, um wieder an Energie zu gewinnen. Wir beschreiben hier einige davon.

Nutzen Sie eine Entspannungstechnik 

Methoden zum Ausspannen gibt es viele. Damit Körper und Geist aber so richtig zur Ruhe kommen, können Sie verschiedene Entspannungstechniken nutzen. Bei starker körperlicher Anspannung ist vor allem die Progressive Muskelentspannung beliebt. Doch auch mit einer klassischen Meditation können Sie sich eine intensive Auszeit gönnen – selbst wenn diese nur wenige Minuten am Tag umfasst.

Machen Sie regelmäßig Pausen

Anhaltender Stress am Arbeitsplatz gilt als einer der Hauptgründe für Burn-out. Daher ist es wichtig, auch in stressigen Phasen genügend Pausen einzulegen. Planen Sie Ihre Pausen am besten bereits zu Beginn des Arbeitstages und halten Sie diese auch ein. Dadurch erlauben Sie sich, regelmäßig Kraft zu tanken – und nicht erst dann, wenn Ihr Körper wirklich eine Pause braucht.

 

Setzen Sie Grenzen

In vielen Unternehmen ist es normal, dass Mitarbeitern oft zusätzliche Aufgaben aufgetragen werden. Wenn Ihr Terminkalender allerdings schon voll ist und jede Zusatzaufgabe nur zur Belastung wird, ist es an der Zeit, auch einmal Nein zu sagen. Denn nur, wenn Sie bei der Arbeit klare Grenzen setzen, können Sie der Überbelastung Einhalt gebieten und ein Burn-out vermeiden. 

 

Optimieren Sie Ihr Zeitmanagement

Stressquellen gibt es viele – sowohl im Arbeitsalltag als auch im Privatleben. Damit Sie in Ihren täglichen To-dos nicht untergehen, sollten Sie unbedingt Ihr Zeitmanagement im Blick behalten und bei Bedarf optimieren. Mit detaillierten Wochen- und Tagesplänen können Sie Ihren Alltag strukturieren und in diesem Zuge bereits genügend Ruhezeiten einplanen.

 

Gönnen Sie sich genügend Schlaf

Ruhe und Erholung sind das oberste Ziel der Burn-out-Prävention. Ausreichender und erholsamer Schlaf darf dabei natürlich nicht fehlen. Auch wenn es manchmal schwerfällt: Nehmen Sie sich die Nachtruhe, die Sie brauchen, und sorgen Sie auch schon vor dem Schlafengehen für Erholung. Am besten schaffen Sie sich ein festes Abendritual, in das Sie ein entspannendes Bad oder ein schönes Buch einbauen.

Sorgen Sie für Bewegung

Unser Körper braucht dennoch nicht immer nur Ruhe, sondern profitiert auch sehr von Sport- und Bewegungseinheiten. Ob es sich dabei um einen Spaziergang an der frischen Luft oder ein intensives Fitnessprogramm handelt, ist Ihnen überlassen. Je öfter Sie Bewegung als festen Bestandteil in Ihr Privatleben einbauen, desto schneller werden Sie feststellen, wie gut sie Ihnen und Ihrem Energielevel tut.

 

Suchen Sie Unterstützung bei einem Psychologen

Wenn Sie jedoch an dem Punkt ankommen, an dem das Burn-out-Syndrom Ihr Leben fest im Griff hat und Ihren Alltag stark beeinflusst, sollten Sie sich professionelle Unterstützung holen. Besuche bei einem Psychologen sind nichts, wofür Sie sich schämen müssen. Im Gegenteil: Für viele Betroffenen ist er der entscheidende Schritt zurück in ein normales Leben.

 

Fazit

Das Burn-out-Syndrom ist keine Erkrankung, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Durch die Komplexität und Schwere der Symptome kann es wesentlichen Einfluss auf das Berufs- und Privatleben nehmen. Auch körperliche Beschwerden können Folge der Erkrankung sein. Dennoch ist es möglich, Burn-out-Symptome frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen der Burn-out-Prävention einzuleiten. Durch einen effektiven Umgang mit Stress sowie ausreichend Schlaf und Pausen können Betroffene neue Energie tanken. Dennoch sollte auf jeden Fall Unterstützung bei einem Psychologen gesucht werden, wenn sich die Symptome nicht bessern oder sogar verschlimmern Ein Burn-out kann fast jeden von uns treffen. Denken Sie rechtzeitig an eine Absicherung Ihrer Finanzen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann Ihre Existenz retten.

 

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