Lawinen

Für alle Arten von Lawinen gilt, dass die Gefahr eines Lawinenabgangs bei Hangneigungen zwischen 25° und 45° besonders hoch ist. Die Hanglage spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle. Nord-Hänge sind der Sonneneinstrahlung am wenigsten ausgesetzt, so dass sich die Stabilisierung der Schneedecken verlangsamt und Gefahrenstellen länger existieren.

Dachlawinen entstehen nach dem gleichen Prinzip wie Lawinen im Gebirge an schräg gebauten Dächern. Bei Tauwetter können sich die oberen Schneedecken lösen und im Abrutschen weiteren Schnee aufnehmen. Es besteht sowohl für Menschen als auch Kraftfahrzeuge Gefahr.

Wie können Sie Lawinenschäden verhindern oder minimieren? 

  • Bringen Sie bergseitig keine Türe, Fenster oder Dachvorsprünge an, ansonsten nur kleine Fenster.
  • Schlagen Sie Türen nur von außen an und schützen Sie Ihr Grundstück mit Schutzmauern oder lokalen Schutzdämmen.
  • Wenn möglich verlegen Sie Außenanlagen wie z. B. Terrassen oder Kinderschaukeln und –rutschen weg von der Berg- bzw. Hangseite.
  • Wenn möglich ordnen Sie Räume mit kurzer Aufenthaltsdauer (z. B. Bad, Treppenhaus, Flur) bergseitig an.
  • Wenn möglich verlegen Sie wertvolle Güter (monetäre als auch emotionale) aus dem bergseitigen Gefahrenbereich.
  • Bei Dachlawinen: Das Dach sollte vorsorglich von Altschnee geräumt werden, wenn Wetterdienste vor starken Schneefällen warnen. ACHTUNG: Das Dach muss vor Betreten bei der vorhandenen Schneelast standsicher sein.
  • Bei Dachlawinen: Bringen Sie alternative Schutzmaßnahmen an wie z. B. Schneefanggitter, Dachflächen- oder Dachrinnenheizungen.

Lawinenschaden melden

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