Berufs- und Erwerbsunfähigkeit

Definition und Ursachen

Wenn Sie gesundheitsbedingt nicht mehr für Ihren Lebensunterhalt aufkommen können, ist es gut, wenn Sie eine private Vorsorge getroffen haben – denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist nicht ausreichend.

Die häufigsten Ursachen für Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit

Die Zahl der Betroffenen ist größer, als Sie denken: Jeder dritte Mann und jede fünfte Frau scheiden wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus – und das unter Umständen viele Jahre vor Erreichen des Rentenalters. Dabei sind Unfälle nur selten die Ursache:

  • In der weit überwiegenden Zahl sind Krankheiten der Auslöser*
  • Das durchschnittliche Zugangsalter bei gesetzlichen Renten wegen Erwerbsminderung liegt bei ca. 52 Jahren.*
* Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund, Rentenzugang 2015
  • 30,99 % Nervenkrankheiten
  • 21,89 % Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats
  • 15,72 % sonstige Erkrankungen
  • 14,07 % Krebs und andere bösartige Geschwüre
  • 9,71 % Unfälle
  • 7,62 % Erkrankungen des Herzens und des Gefäßsystems
  • Grafik Die häufigsten Ursachen für Berufs- und Erwerbsunfähigkeit

    Was ist Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit?

    Eine vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich mindestens sechs Monate ununterbrochen außerstande ist, ihren zuletzt ausgeübten Beruf – so wie dieser ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war – auszuüben. Übt die versicherte Person eine andere, ihrer Ausbildung, Erfahrung und bisherigen Lebenseinstellung entsprechende berufliche Tätigkeit aus, liegt keine Berufsunfähigkeit vor.

    Eine Erwerbsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen außerstande sein wird, mindestens drei Stunden täglich eine Erwerbstätigkeit (selbstständige Tätigkeiten sowie die üblichen Tätigkeiten des allgemeinen Arbeitsmarktes) auszuüben.

    Die stattliche Versorgung reicht nicht aus - die gesetzliche Erwerbsminderungsrente 

    Die staatliche Versorgung beschränkt sich auf die sogenannte Erwerbsminderungsrente (EM-Rente). Sollten Sie erwerbsunfähig werden, erhalten Sie je nach Grad Ihrer verbleibenden Arbeitsfähigkeit eine Rentenzahlung. Sollten Sie berufsunfähig werden, ist die Zahlung Ihrer gesetzlichen Rente davon abhängig, ob Sie vor oder nach 1961 geboren wurden.

    Auf andere können Sie sich nicht verlassen: Arbeitgeber und Krankenkasse zahlen nur zeitlich begrenzt und vom Staat ist nur wenig zu erwarten. Für alle, die 1961 oder später geboren sind, gibt es keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr, sondern nur noch eine abgestufte Erwerbsminderungsrente je nach täglicher Arbeitsfähigkeit. Der zuletzt ausgeübte Beruf spielt hierbei keine Rolle. Selbstständige erhalten in der Regel gar keine Leistungen.

    Berufs- und Erwerbsunfähigkeit

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