Alle wichtigen Informationen zur Corona Krise für Privatkunden und Geschäftskunden.


Mit dem Fahrrad zur Arbeit

Keine Lust mehr auf Stress und Abgase? Dann wechseln Sie auf alternative Verkehrsmittel von Fahrrad bis Segway. 

Stau, Stress, Abgase – es gibt bessere und gesündere Arten, zur Arbeit zu kommen, als das Auto. Neben dem Fahrrad sind E-Bike und Tretroller populär. Oder wie wär’s mit einem Segway oder Longboard? Alles über Abnehmen, Schwitzen, das Image und andere Vor- und Nachteile.

Alternativen zum Auto für die Fahrt zur Arbeit

44 Minuten, 17 Kilometer – diese Zahlen haben Statistiker für unseren werktäglichen Weg zur Arbeit und zurück errechnet. Durchschnittszahlen. Und gleich noch eine Statistik hinterher: Zwei von drei Deutschen steigen für die Fahrt von zu Hause zur Arbeit ins Auto. Staus, vor allem in den Städten, belegen das auf unschöne Weise. Und wer keine Garage hat, den nervt dann noch die Parkplatzsuche. Muss so viel Stress und Umweltverschmutzung sein?
Klar, für manchen Weg ist das Auto alternativlos. Dennoch erstaunlich, dass nur 14 Prozent regelmäßig auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Viele bemängeln die fehlende Privatsphäre in Bus und Bahn. Da hätten wir eine Alternative für Sie. Eine? Nein gleich fünf. Rund ein Fünftel der Deutschen nutzt sie bereits und tritt die Fahrt zur Arbeit auf Reifen und Rollen an, also mit dem Fahrrad, dem E-Bike, einem Tretroller. Oder noch cooler auf dem Skateboard oder Segway.

Fahrrad, E-Bike & Co. im Vergleich

Für das Finanzamt macht die Wahl der Fortbewegungsart übrigens keinen Unterschied: Pro Arbeitstag ist die einfache Strecke mit 30 Cent pro Kilometer steuerlich absetzbar. Und dazu kann man mit dem richtigen Fortbewegungsmittel auch noch abnehmen, am eigenen Image arbeiten und die Gesundheit fördern. Berücksichtigen sollte man jedoch, dass so manches Gefährt auch schweißtreibend ist. Und wer kann schon im Büro duschen? Welches Fortbewegungsmittel sich für wen am besten eignet, haben wir in unserem Test ermittelt. Was hält Sie also noch auf? Helm aufsetzen und los geht’s.

Fahrrad – praktisch, gesund und flexibel

73 Millionen Fahrräder rollen durch Deutschland und so manches rostet sicherlich im Keller. Fast jeder Haushalt besitzt einen oder mehrere Drahtesel. In vielen Städten lassen sich zudem per App Räder für die schnelle Fahrt von A nach B mieten. Das Gute daran: Pedalritter sind emissionsfrei unterwegs, können Staus umgehen und überall umsonst parken. Gleichzeitig tun sie etwas für ihre Gesundheit: Als Ausdauersport trainiert Radfahren Herz, Kreislauf, Stoffwechsel, Atmungsorgane und Muskulatur, entlastet aber gleichzeitig die Kniegelenke. Außerdem werden zusätzlich Kalorien verbrannt, was je nach Tempo und Steigung für mehr oder weniger Schweißperlen sorgt. Das ist für so manchen Büroradler ein nicht wegzudiskutierendes Problem.

Wer gerne Gas gibt, ist mit Funktionskleidung und einem Outfit zum Wechseln am Arbeitsplatz gut beraten. Bei schlechtem Wetter schützen wasserdichte Capes oder Regenjacke und -hose sowie Überschuhe vor Feuchtigkeit. Sogar Schneefall ist kein Hinderungsgrund: Vorder- und Hinterreifen können mit Anti-Rutsch-Spikes für winterliche Bedingungen ausgerüstet werden. Doch der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad zählt: Am besten starten Sie einfach mal bei schönem Wetter. Übrigens: Fahrrad und E-Bike sind bei Diebstahl aus dem heimischen Keller oder der Garage über Ihre Zurich Hausratversicherung abgesichert.

E-Bike & Pedelec – bequem, teuer und schnell

Vor einigen Jahren staunten passionierte Radfahrer nicht schlecht, als am Berg so mancher Senior von magischer Kraft getrieben spielerisch an ihnen vorbeizog. Mittlerweile hat sich der „Trick“ herumgesprochen: Fahrräder mit Elektromotor machen’s möglich. Die Zusatzpower lässt sich für jeden Bedarf variabel zuschalten. Inzwischen sind E-Bikes aus dem Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken. Auch Hightech-Mountainbikes gibt es mittlerweile in der E-Variante. Als Durchschnittstempo sind damit mühelos 25 km/h möglich – ab da untersagen reguläre E-Bikes aus Sicherheitsgründen ihre Motorunterstützung.

Bei S-Pedelecs sind 45 km/h erlaubt, allerdings nur mit Kennzeichen, Fahrerlaubnis und Helm auf Straßen statt Radwegen. Das große Plus für die Fahrt zur Arbeit ist die Lässigkeit, mit der sich auch größere Strecken ohne Schweißtropfen auf der Stirn zurücklegen lassen. Doch leider gilt dabei auch: Wo kein Schweiß, da auch nur wenig Kalorienverlust. Zudem sollte man am Arbeitsplatz ein sicheres Örtchen fürs teure Bike haben. Zu Hause lassen sich E-Bikes mit der passenden Zurich Hausratversicherung optimal absichern.

Tretroller – fit, lässig und kostengünstig

Alles fing mit dem Kind im Manne oder der Frau an – und so schnappte sich manch Mutter oder Vater den bunten Roller seines Nachwuchses, um selbst noch einmal Kind zu sein. Und prompt war die Leidenschaft geweckt, denn die kleinen, klappbaren Roller mit kugelgelagerten Rädern machen richtig Tempo und Spaß. So steht in manchem Hauseingang neben dem Tretroller der Tochter nun einer der Eltern. Das Tolle für Büroroller: Die neuen Modelle können auf Kurz- und Teilstrecken richtig gut beschleunigen, problemlos im Büro geparkt und auf Gehwegen sowie in Fußgängerzonen benutzt werden. Für den Transport im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln lassen sie sich unkompliziert zusammenklappen.

Und wer lässig im Anzug oder Kostüm mit coolem Roller in der U-Bahn steht, hat imagetechnisch alles richtig gemacht. Bequemer und schneller als kompakte City-Scooter sind sogenannte Kick- oder Foot-Bikes mit luftgefüllten Reifen zwischen 20 und 29 Zoll. Nur klappen lassen sie sich dann nicht mehr ... Stürze gehen wegen des niedrigen Schwerpunkts meist glimpflich aus. Auch Rock- und Anzugtragen klappt problemlos, weil Tretroller ohne ölverschmierte Kette auskommen.

Segways – teuer, unpraktisch, aber cool

Als Fortbewegungsmittel für Touristen-Stadttouren hat man sich an sie gewöhnt – aber für die Fahrt zur Arbeit? Doch warum eigentlich nicht? Segways sind bis zu 20 km/h schnell und gleiten dank ihres integrierten Motors auf zwei Rädern leise dahin. Bis zu 40 km sind so mit einer Aufladung möglich. Beschleunigt wird durch die Gewichtsverlagerung des aufrecht stehenden Fahrers nach vorne oder hinten. Bremsen benötigt man bei dieser Balancierautomatik nicht, eine Einweisung und Körpergeschick allerdings schon. Wegen der hohen Anschaffungskosten von rund 7.000 Euro sind Segways, die auf Amtsdeutsch elektronische Mobilitätshilfen sind, im privaten Gebrauch eine Seltenheit.

Doch sie lassen sich mittlerweile auch leasen (ab ca. 90 Euro/Monat plus Anzahlung und Restrate). Erschwinglicher und handlicher sind sowohl Hoverboards (ab ca. 200 Euro) als auch Monowheels (ab ca. 500 Euro): Wie Segways haben sie ein bzw. zwei Räder mit elektrischem Antrieb, über denen der Fahrer steht. Beschleunigt und gesteuert wird ausschließlich durch Balancieren – eine kniffelige Angelegenheit. Doch Vorsicht: Beide sind wegen fehlender Straßenzulassung im öffentlichen Verkehr in Deutschland tabu.

Longboard & Rollerblades – wendig, günstig und imageträchtig

Wie bei den Tretrollern haben hier Papis und Mamis bei ihren Kids abgeschaut und sich deren Spaßgerät zu Eigen gemacht. In Städten sieht man nämlich nicht mehr nur Teenager lässig damit durch die Gegend cruisen: Longboards erleben als hippes Fortbewegungsmittel ein Comeback. Weil sie länger als Skateboards sind, eignen sie sich bei glatten Bodenbelägen sogar für größere Strecken. Ins Büro können sie genauso mitgenommen werden wie in angesagte Cafés oder Bars.

Anfänger kommen am besten beim Pushen voran, dem Anschieben mit einem Fuß und anschließendem Fahren. Fortgeschrittene bleiben beim rhythmischen Pumpen idealerweise oben auf dem Longboard. Noch wendiger und flotter ist man als Inlineskater auf Fuß- und Radwegen unterwegs. Übung macht am Anfang den Meister. Danach sollten auch Könner weder auf Schoner für Knie, Ellbogen und Handgelenke noch Helm verzichten. Und: Fürs Büro sollte man dann ein paar Wechselschuhe dabei haben ...


Fazit

Auf dem Weg zur Arbeit optimal versichert

Noch ein Wort zum Thema Sicherheit: Egal ob ausrutschen, umknicken oder hinfallen, wer sich auf dem Arbeitsweg verletzt, hat im Anschluss bei gravierenden Gesundheitsproblemen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Dieser gesetzliche Schutz besteht von der Haustür daheim bis zum Betreten des Betriebsgeländes. Nicht inkludiert sind jedoch Umwege – also zum Beispiel, wenn Sie auf dem Weg ins Büro noch einen Abstecher zum Bäcker machen, um sich ein zweites Frühstück zu holen. Ausnahme: das Abliefern und Holen von Kindern bei einer Betreuungseinrichtung.
Deshalb sollte dafür und noch für viele andere Fälle eine private Unfallversicherung her. Sie greift bei Unfällen in der Freizeit und beim Sport, sofern Sie durch den Unfall dauerhafte Beeinträchtigungen haben. Bei der Team D Unfallversicherung von Zurich sind zudem Sofortleistungen eingeschlossen, zum Beispiel bei einem Knochenbruch. Alle Leistungen im Überblick finden Sie hier. Und da doppelt besser hält: Bei Unfällen auf dem Arbeitsweg und bleibenden Schäden zahlt so eine private Unfallversicherung zusätzlich zum gesetzlichen Schutz.

 

Das könnte Sie auch interessieren