Lukas - KFZ-Mechatroniker

Der Held der Rennbahn.

Das Drehbuch des Lebens verlangt oft Schwieriges, gelegentlich auch Großes von uns. Und manchmal sind wir nicht so allein, wie wir glauben ...

Was ist das für eine Krankheit – Morbus Kienböck?


Morbus Kienböck, auch Mondbein-Nekrose oder ‘Mondbeintod’ genannt, ist eine Durchblutungsstörung des Mondbeins im Handgelenk, die zum Absterben des Knochens führt. Ursache ist mangelhafte Durchblutung. Begünstigt wird das noch durch Erschütterungstraumata, wie etwa durch Arbeiten mit dem Presslufthammer.

Warum hast du nach deiner Ausbildung als KFZ-Mechatroniker im Kieswerk angefangen?


Der Betrieb, in dem ich gelernt habe, hat mir nur eine befristete Stelle angeboten. Da habe ich mich dann für die Arbeit im Kieswerk entschieden, dort war die berufliche Perspektive für mich besser. Leider stellte sich am Ende heraus, dass diese Tätigkeit meine Krankheit begünstigt hat.


Fühlt sich dein Leben heute besser oder schlechter an, als vor der Erkrankung?


Heute bin ich mit meinem Leben wieder genauso zufrieden und glücklich wie vor der Erkrankung. Und wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich sogar noch ein kleines bisschen besser. Denn man lernt das Positive noch mehr zu schätzen.

Wenn eine Krankheit die Existenz bedroht, ist es gut, einen starken Partner zur Seite zu haben.

Eine schwere Krankheit oder ein Unfall ändern das Leben oft unverhofft und nachhaltig. Die Heilung rückt für den Patienten in den Mittelpunkt des Lebens. Außerdem verschlingt sie viel Kraft, Zeit – und Geld.

Hinzu kommt, dass der Beruf nicht mehr oder nur noch begrenzt ausgeübt werden kann.

"Die Versicherung sagte sofort, dass sie bei meinem Krankheitsbild die Leistungen übernimmt."

Lukas

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Das Bundesministerium für Gesundheit unterstützt Angehörige – auch in einer unerwarteten, besonderen Pflegesituation.

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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gibt Familien in Ausnahmesituationen Hilfestellung.

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Nach der Zwangspause gelingt Lucas ein beruflicher Neuanfang

Vor einem beruflichen Scherbenhaufen zu stehen, ist eine deprimierende Erfahrung. Erst recht nach überwundener Krankheit.

Glücklicherweise stand Lukas nicht alleine da. Gemeinsam mit Familie und Freunden meisterte er die Herausforderung und schaffte den Sprung zurück in die Arbeitswelt.

Besonders positiv für Lukas: er konnte in einem Beruf Fuß fassen, der im weitesten Sinne mit seinem Hobby Motorsport zu tun hat. Heute ist er in einem Autohaus beschäftigt und liebt seinen neuen Job – fast noch ein bisschen mehr als seinen alten ...