FAQ Berufs- und Erwerbsunfähigkeit

Wenn Sie gesundheitsbedingt nicht mehr für Ihren Lebensunterhalt aufkommen können, ist es gut, wenn Sie eine private Vorsorge getroffen haben – denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist nicht ausreichend.

Die häufigsten Ursachen für Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit

Die Zahl der Betroffenen ist größer, als Sie denken: Jeder dritte Mann und jede fünfte Frau scheiden wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus – und das unter Umständen viele Jahre vor Erreichen des Rentenalters. Dabei sind Unfälle nur selten die Ursache:

  • In der weit überwiegenden Zahl sind Krankheiten der Auslöser*
  • Das durchschnittliche Zugangsalter bei gesetzlichen Renten wegen Erwerbsminderung liegt bei ca. 52 Jahren.*

* Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund, Rentenzugang 2016

  • Was ist Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit?
    Der Begriff “berufsunfähig“ bedeutet, dass Sie Ihren Beruf, so wie Sie ihn zuletzt in gesunden Tagen ausgeübt haben, nicht mehr ausüben können.Der konkrete Begriff der BU wird in Ihren Versicherungsbedingungen definiert.
    Kurzgefasst: Es muss eine krankheitsbedingte berufliche Leistungsminderung von mindestens 50% bestehen, welche mindestens 6 Monate ununterbrochen andauert. Sind die damit verbundenen Voraussetzungen erfüllt, erbringen wir 100% der versicherten Leistung.


    Beispiel: Ein Gärtner arbeitet 8 Stunden täglich bei einer 5-Tage-Woche und erleidet einen Bandscheibenvorfall. Jetzt kann der Gärtner aufgrund seiner Erkrankung an 5 Tagen in der Woche nur noch 2 Stunden täglich leichte Pflanzenpflegearbeiten verrichten. Für die, von ihm konkret zuletzt in gesunden Tagen ausgeübte Tätigkeit ist er daher berufsunfähig.

    Näheres hierzu können Sie Ihren Versicherungsbedingungen entnehmen.
  • Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente

    Die staatliche Versorgung beschränkt sich auf die sogenannte Erwerbsminderungsrente (EM-Rente). Sollten Sie erwerbsunfähig werden, erhalten Sie je nach Grad Ihrer verbleibenden Arbeitsfähigkeit eine Rentenzahlung. Sollten Sie berufsunfähig werden, ist die Zahlung Ihrer gesetzlichen Rente davon abhängig, ob Sie vor oder nach 1961 geboren wurden.

    Auf andere können Sie sich nicht verlassen: Arbeitgeber und Krankenkasse zahlen nur zeitlich begrenzt und vom Staat ist nur wenig zu erwarten. Für alle, die 1961 oder später geboren sind, gibt es keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr, sondern nur noch eine abgestufte Erwerbsminderungsrente je nach täglicher Arbeitsfähigkeit. Der zuletzt ausgeübte Beruf spielt hierbei keine Rolle. Selbstständige erhalten in der Regel gar keine Leistungen.


  • Wie wird der Grad der Berufsunfähigkeit festgestellt?
    Wir betrachten, welche konkreten Beschwerden Sie haben, und wie diese Ihre verschiedenen Arbeitsschritte („Teiltätigkeiten“) im Berufsalltag beeinträchtigen. Ein Kriterium ist die zeitliche Komponente: Wie viele Stunden/Minuten haben Sie eine bestimmte Tätigkeit ausgeübt, die Sie nun nicht mehr ausüben können? Schon diese Betrachtung kann dazu führen, dass Sie zu mindestens 50% eingeschränkt sind.
    Es gibt darüber hinaus jedoch einen weiteren Aspekt: Es können einzelne Teiltätigkeiten, die mehr als 50% Ihrer Arbeitszeit ausmachen, für sich betrachtet zwar von Ihnen noch ausgeübt werden; diese sind jedoch von einer anderen Teiltätigkeit abhängig, die Sie nicht mehr ausüben können. Auch dann kann unter Umständen der Nachweis der BU geführt werden.
    Beispiel: Der Paketzusteller gibt an, 5 Stunden sein Fahrzeug auf Kurzstrecken zu führen und 3 Stunden Pakete auszuliefern. Regelmäßig muss er dafür Lasten >5kg heben und bis in den 5. Stock (ohne Aufzug) tragen. Er hat einen doppelten Bandscheibenvorfall. Lt. ärztlichem Bericht kann er die Fahrten mit dem Zustellfahrzeug ohne jede Einschränkung zurücklegen. Das Heben und Tragen von Lasten >5kg ist ihm allerdings verboten. Allein die zeitliche Betrachtung führt dazu, dass BU zu verneinen ist, denn das Fahren ist ihm 5 von 8 Stunden noch möglich. Aber: Ohne die Möglichkeit, Pakete auszuliefern, ist er tatsächlich als Paketzusteller nicht einsetzbar. Die Abhängigkeit der Paketzustellung beim Kunden führt – trotz deutlich unter 50% Zeitanteil – dazu, dass die BU zu bejahen ist.
  • Wie grenzt sich die Arbeits- von der Berufsunfähigkeit ab?
    Arbeitsunfähigkeit kann ein Indiz für Berufsunfähigkeit sein, sie ist jedoch für sich allein kein Beweis der Berufsunfähigkeit.
    Das deutsche Arbeitsrecht kennt nur die vollständige Arbeitsunfähigkeit, so dass auch bei nur teilweiser Einschränkung dem Betroffenen immer vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert wird. Eine „Teil-AU“ mit nur stundenweiser Arbeitsfähigkeit gibt es lediglich am voraussichtlichen Ende der gesundheitlichen Einschränkung, wenn die stufenweise Wiedereingliederung erfolgt.
    Liegt die gesundheitliche Einschränkung unter 50% fehlt der Nachweis bedingungsgemäßer BU. Da die AU-Bescheinigung keinen AU-Grad aufzeigt, kann daher allein durch ihre Attestierung eine BU von mindestens 50% nicht nachgewiesen werden.
    Beispiel: Der Versicherungskaufmann im Innendienst, der aufgrund eines Bänderrisses mit Komplikationen 6 Monate arbeitsunfähig ist, könnte – unter Verwendung von Krücken – seine Schreibtischtätigkeit (PC, Telefon) zu mehr als 50% weiterhin ausüben. Er ist daher zwar arbeitsunfähig, aber eben nicht berufsunfähig.
  • Warum wollen wir genau wissen, wie Sie gearbeitet haben?
    Wir möchten verstehen, wie sich Ihre Erkrankung auf Ihre Berufstätigkeit auswirkt. Das hängt wesentlich davon ab, wie Ihr Arbeitsalltag ganz konkret zuletzt vor Eintritt der Erkrankung abgelaufen ist.
    Hierzu finden Sie in unserem Fragebogen eine „Tabelle“ zur Tätigkeitsbeschreibung. Sie soll Ihnen helfen, uns Ihren ganz persönlichen Arbeitsalltag zu erklären. Was genau waren Ihre Aufgaben? Wie viele Stunden oder % am Tag haben Sie das gemacht? Waren Sie auf sich allein gestellt? Hatten Sie Unterstützung (Hilfsmittel o.ä.)?
    Je detaillierter Ihre Informationen sind, desto leichter fällt es uns, Ihre Einschränkungen nachzuvollziehen. Nur die einfache Berufsbezeichnung besitzt zu wenig Aussagekraft.
    Beispiel: Der Bäcker in der Großbäckerei ist kaum noch Mehlstaubbelastung ausgesetzt, bedient zunehmend computergesteuerte Anlagen, unterliegt Akkord-Stressfaktoren einer industriellen Fertigung und arbeitet in wechselndem Schichtdienst. Der Bäcker „um die Ecke“ arbeitet stark körperlich belastet (Mehlstaub, Kraftaufwand), schwerpunktmäßig handwerklich (Teig kneten, Ofen beschicken etc.), häufig zudem mit Verkaufs- und Ausfahrtätigkeit. Die Mehlstauballergie kann daher für den Bäcker „um die Ecke“ das Berufs-Aus bedeuten. Für den Bäcker in der Großbäckerei bedeutet es dagegen vermutlich nur den Einsatz in einem anderen Fertigungsbereich.
  • Warum wird nicht der Beruf, den Sie angegeben haben geprüft?
    Ihre Versicherung begleitet Sie ein Leben lang – in jedem Fall einige Jahrzehnte. In diesen Jahren unserer Vertragspartnerschaft verändern sich Ihr Leben, Ihr Beruf und Ihr Verdienst. Ihre Lebensstellung wird durch diese veränderbaren Faktoren geprägt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung dient – wie ein „Airbag“ – als Schutz und Absicherung Ihrer Lebensstellung, dort, wo Krankheit diese gefährdet.
    Der Versicherungsschutz kann daher seine Wirkung nur entfalten, wenn wir auf die konkrete Tätigkeit abstellen, die Sie ganz aktuell bei Eintritt der Erkrankung ausgeübt haben.
  • Was ist, wenn Sie noch arbeiten?
    Grundsätzlich kann es sein, dass Sie trotz der Beeinträchtigungen in Ihrem Beruf noch arbeiten. Vielleicht bei reduzierter Arbeitszeit, und weil Sie auf das Geld angewiesen sind. Oder Sie haben sich eine alternative Beschäftigung gesucht, die Ihnen weniger oder keine Beschwerden macht.

    Was bedeutet das für Ihren Anspruch?

    Sofern Sie noch in Ihrem Beruf arbeiten, erweckt dies natürlich zunächst den Eindruck, dass Sie diese Arbeit auch noch bewältigt bekommen. Andererseits haben Sie Anspruch auf BU-Leistungen bereits ab einem BU-Grad von mindestens 50%. Somit kann es sein, dass Sie einen Teil Ihrer Tätigkeit weiterhin ausüben können, und dennoch Leistungen erhalten. Außerdem versetzt Sie unsere Leistungszusage vielleicht auch in die Lage, die kräftezehrende Arbeit aufzugeben.
    Haben Sie sich eine alternative Beschäftigung gesucht, kommt es vor allem darauf an, ob Sie damit Ihre bisherige Lebensstellung behalten können. Dabei ist Ihnen eine gewisse Gehaltseinbuße (maximal 20%) zumutbar. Letztlich aber entscheiden die persönlichen Umstände in Ihrem eigenen Fall.
  • Warum fragen wir Sie nach Ihrem Einkommen?
    Die Angaben zu Ihrem Einkommen helfen uns, einen Eindruck von Ihrer bisherigen Lebensstellung zu bekommen. Gemeinsam mit der sozialen Stellung, die Sie durch Ihren Beruf erlangt haben, ist das Einkommen ein wesentliches Merkmal der Lebensstellung.
    Neben den Auswirkungen, die Ihre Erkrankung unmittelbar auf Ihre berufliche Tätigkeit hat, spielt auch die Bewahrung Ihrer Lebensstellung eine wichtige Rolle bei der Beurteilung Ihrer BU.
    Zu Ihrem Einkommen, das die Lebensstellung prägt, zählen Einnahmen, die Sie dauerhaft bezogen haben. Hierzu können z. B. Führungs-, Schichtdienst- oder Gefahrenzulagen zählen.
    Sind Sie selbständiger Unternehmer kann sich eine Erkrankung auf den Umsatz/Gewinn Ihres Unternehmens auswirken. Auch hier helfen uns möglichst detaillierte Auskünfte über die betriebswirtschaftliche Entwicklung vor und nach der Erkrankung, die konkrete Beeinträchtigung Ihres Unternehmens nachvollziehen zu können.
  • Was benötigen wir von Ihnen?

    Für die Prüfung Ihres Leistungsantrags benötigen wir vielfältige, besonders geschützte Informationen, unter anderem zu Ihren Gesundheitsverhältnissen, aber auch zu Ihrer beruflichen Tätigkeit oder Ihren Einkünften. Das erfasst sowohl aktuelle Daten als auch im Einzelfall Auskünfte oder/und Unterlagen der Vergangenheit. Die Informationen benötigen wir, um das ordnungsgemäße Zustandekommen des Versicherungsvertrages und da-rauf aufbauend Ihren aktuellen Versicherungsschutz und schließlich Ihren konkreten Leistungsanspruch prüfen zu können.

    Hier finden Sie eine Checkliste zum Download mit allen Unterlagen, die wir im Rahmen der Leistungsprüfung von Ihnen benötigen.

    Zum Beispiel können Sie mit Hilfe eines ausführlichen Fragebogens uns Ihre ganz persönliche Situation genau beschreiben. Anhand Ihrer Informationen werten wir aus, wie sich Ihre gesundheitlichen Einschränkungen konkret auf Ihre Tätigkeit auswirken

  • Wir sind schnell, wenn Sie es sind!

    Wir möchten für Sie da sein, wenn es darauf ankommt. Sobald Sie daher Ihren BU-Anspruch bei uns anmelden, beginnen wir umgehend mit der Prüfung.

    Alle Unterlagen und Auskünfte die für unsere Leistungsprüfung notwendig sind erbitten wir grundsätzlich unmittelbar von ihnen. Damit wissen Sie zu jeder Zeit, von wem und welche Informationen wir erhalten.

    Wünschen Sie unsere Hilfe? So lassen Sie uns dies jederzeit wissen. Wir unterstützen Sie dann selbstverständlich gerne!

Niemand ist davor sicher, berufsunfähig zu werden

  • Acht Irrtümer über Berufsunfähigkeit

    "Ich werde schon nicht berufsunfähig. Ich arbeite doch im Büro."

    Niemand ist davor sicher, berufsunfähig zu werden.

    Wer glaubt, dass der ruhige Job im Büro vor einer Berufsunfähigkeit schützt, irrt sich. Jeder Vierte wird in seinem Leben berufsunfähig. Die häufigsten Ursachen sind dabei Erkrankungen, die auch Menschen treffen, die nicht körperlich arbeiten (Burnout, Depressionen, Krebs etc.). Ein Bürojob schützt also nicht vor Berufsunfähigkeit.

    • Jeder Vierte wird berufsunfähig. Wir haben für jeden die passende Lösung.

     

    "Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann ich ja auch noch später abschließen."

    Das stimmt. Aber je früher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird, desto niedriger sind die Beiträge.

    Jüngere Menschen sind in der Regel gesünder als ältere. Deshalb stellen die Gesundheitsfragen vor Vertragsabschluss für sie eine geringere Hürde dar. Wer bis zum ersten Bandscheibenvorfall wartet, bis er den Versicherungsschutz beantragt, wird nicht ganz so problemlos – wahrscheinlich auch weniger günstig – versichert als jemand, der noch vollkommen gesund ist. Im schlimmsten Fall sogar gar nicht.

    Jüngere Menschen zahlen außerdem für die gleiche Leistung niedrigere Beiträge als ältere. Zum Beispiel zahlt eine 20-jährige Grafikdesignerin monatlich rund 40 EUR für 1.000 EUR Monatsrente. Hätte sie den Vertrag erst mit 45 Jahren abgeschlossen, würde sie ca. 65 EUR zahlen und wäre bis dahin nicht abgesichert gewesen. Wer sich rechtzeitig absichert, spart also Geld.

    • Einen frühen Einstieg belohnen wir mit geringeren Beiträgen.

     

    "Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann ich mir nicht leisten."

    Berufsunfähig zu werden, ist deutlich teurer.

    Wenn Sie Ihre Arbeitskraft verlieren, laufen Ihre Lebenshaltungskosten dennoch weiter. Denken Sie z. B. an Ihre Wohnung, Ihr Auto, Ihre Ausgaben für Ernährung etc.

    Wie hoch der Beitrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung letztendlich ist, hängt von Ihrem Eintrittsalter, der Vertragsdauer, Ihrem Beruf, der gewünschten Rentenhöhe und Ihrem Gesundheitszustand ab.

    So zahlt beispielsweise eine 25-jährige Architektin für eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 EUR jeden Monat rund 44 EUR Beitrag.

    • Der Monatsbeitrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung kostet nicht mehr, als einmal pro Monat in einem gehobenen Restaurant gut essen zu gehen.

     

    "Eine Unfallversicherung reicht doch aus, oder?"

    Eine Unfallversicherung greift nur bei Unfällen. Die Hauptursache für Berufsunfähigkeit sind jedoch Erkrankungen.

    Nur rund 8 % aller Berufsunfähigkeitsfälle werden durch Unfälle verursacht. Die Hauptursachen sind Erkrankungen.

    Wer eine Unfallversicherung abgeschlossen hat und nach einer Erkrankung seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, erhält trotzdem keine Leistung.

    • Egal, welche Erkrankung oder welcher Unfall zur Berufsunfähigkeit führt – mit dem Berufsunfähigkeits-Schutzbrief erhalten Sie Ihre vereinbarten Leistungen.

     

    "Der Staat oder die Krankenkasse werden mich bei Berufsunfähigkeit schon auffangen"

    Die gesetzlichen Leistungen bieten allenfalls eine Minimalversorgung.

    Das Krankengeld, das Sie von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse erhalten, ist auf maximal 72 Wochen begrenzt.

    Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt lediglich dann, wenn Sie irgendeine Erwerbstätigkeit nur noch in geringem Umfang ausüben können.
    Wenn Sie maximal drei Stunden täglich arbeiten können, erhalten Sie gerade einmal ca. 40 % Ihres Nettoeinkommens. Bei drei bis sechs Stunden sind es sogar nur ca. 20 %.

    Ein angestellter Rechtsanwalt, der aufgrund einer Erkrankung nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, aber noch so weit erwerbsfähig ist, dass er sich einen anderen Job suchen könnte, bekommt damit keinerlei Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

    • Wir leisten verlässlich, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können .


    "Zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung auch, wenn mir etwas in der Freizeit passiert?"

    Sie sind rund um die Uhr und an jedem Tag der Woche abgesichert.

    Bei unserer Berufsunfähigkeitsversicherung ist es völlig egal, ob Sie bei der Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit erkranken, verunglücken oder zu Hause z. B. einen Herzinfarkt oder einen Bandscheibenvorfall erleiden. Entscheidend ist nur, in welchem Umfang Sie Ihre berufliche Tätigkeit noch ausüben können, nachdem Sie erkrankt bzw. verunglückt sind.

    • Es spielt keine Rolle, ob die Ursache für eine Berufsunfähigkeit im beruflichen oder im privaten Umfeld liegt.

     

    "Kann ich mich auf die Versicherung verlassen? Wenn es darauf ankommt?"

    Auf uns ist Verlass.

    Im Jahr 2018 haben wir mehr als 103 Millionen EUR an Berufsunfähigkeitsrenten an unsere Kunden ausbezahlt.

    Berufsunfähig zu sein ist aber nicht nur finanziell eine äußerst belastende Situation. Daher kommunizieren wir direkt und offen mit Ihnen. Sobald Sie uns Ihre Berufsunfähigkeit melden, nehmen wir telefonisch Kontakt zu Ihnen auf und helfen Ihnen dabei, Ihre Leistungen zu beantragen.

    Auch bei Ihrer Rehabilitation und der eventuellen Rückkehr in Ihren Beruf können Sie auf unsere Beratung und Unterstützung zählen, wenn Sie dies wünschen.

    • Wir sind für Sie da, wenn Sie Hilfe benötigen.

     

    "Sind meine Beiträge komplett weg, wenn mir nichts passiert?"

    Stimmt. Es sei denn, die Berufsunfähigkeitsversicherung wird mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung kombiniert.

    Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein „Sicherheitsnetz“ für ein Ereignis, das hoffentlich nie eintritt. Falls aber doch, fängt es Sie auf und zahlt Ihnen Monat für Monat Ihren Lebensunterhalt. Gegebenenfalls bis zur Rente.

    Die Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich auch mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung kombinieren. Bei der BUZinvest von Zurich fließen die Sparbeiträge in Fonds. Bei guter Fondsentwicklung können Sie eine Ablaufleistung in Höhe der eingezahlten Beiträge – oder sogar mehr – erzielen.

    • Wir verbinden Berufsunfähigkeits-Schutz mit Altersvorsorge.
  • Fünf Fragen zur Berufsunfähigkeit

    "Muss ich meiner Versicherung melden, wenn sich mein Job ändert oder ich ins Ausland ziehe?"

    Einen Berufswechsel müssen Sie uns nicht melden. Selbst wenn Sie später eine komplett andere Tätigkeit ausüben als in dem Beruf, der bei Vertragsabschluss eingetragen wurde. Wenn Sie einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente stellen, prüfen wir, ob Sie in dem Job, den Sie zuletzt ausgeübt haben, berufsunfähig sind. Grundsätzlich sind Sie weltweit versichert.

     

    "Muss ich meiner Versicherung melden, wenn sich mein Gesundheitszustand verändert hat?"

    Nein, die Veränderung Ihres Gesundheitszustands müssen Sie uns nicht mitteilen. Der Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss wird sozusagen „eingefroren“.

     

    "Was ist, wenn ich arbeitslos werde und/oder meine Beiträge nicht mehr bezahlen kann?"

    Sollten Sie wirklich einmal in einen finanziellen Engpass geraten, kann die Berufsunfähigkeitsversicherung beitragsfrei weitergeführt werden. Der Versicherungsschutz besteht mit reduziertem Umfang weiter, obwohl für eine gewisse Zeit keine Beiträge gezahlt werden.

     

    "Was, wenn ich aufgrund eigener Fahrlässigkeit berufsunfähig werde?"

    Auch wenn Sie aufgrund eigener Fahrlässigkeit verunglücken und infolgedessen nicht mehr weiter in Ihrem Beruf arbeiten können, sind Sie abgesichert.

     

    "Muss ich dauerhaft berufsunfähig sein, um eine Rente zu bekommen?"

    Sie erhalten Ihre Berufsunfähigkeitsrente bereits dann, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf für voraussichtlich mindestens sechs Monate nicht mehr ausüben können. Das gilt auch rückwirkend, wenn Sie sich erst später bei uns melden.

Unser Service für Sie:

Zur Nachverfolgung des Bearbeitungsstandes Ihres Leistungsantrages stellen wir Ihnen nach Erhalt des Leistungsantrages einen Service Code (Trackingcode) zur Verfügung, mittels dessen Sie den Fortschritt der Bearbeitung auf unserer Internetseite nachvollziehen können.
Nach Meldung des Leistungsfalls kontaktieren wir Sie bereits vor Beginn der Leistungsprüfung telefonisch, um Ihre aktuelle Situation zu erfassen und zu klären, wie Ihnen am besten geholfen werden kann. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung von Berufsunfähigkeitsleistungen. Damit wir Sie telefonisch gut erreichen können, bieten wir Ihnen über das Kontaktformular die Möglichkeit uns Zeiten zu benennen in denen Sie gut erreichbar sind.
Zudem unterstützen wir Sie gerne, wenn Sie Fragen in dieser Zeit haben – zu Ihrem genauen Versicherungsumfang, zur Beschreibung der bisherigen Berufstätigkeit oder zum Nachweis Ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Wir möchten Sie bestmöglich begleiten.
Im Einzelfall kann es sogar sinnvoll sein, dass wir uns zu einem persönlichen Gespräch bei Ihnen zusammensetzen (Vor-Ort-Kundenservice), um eine schnelle und sachgerechte Lösung zu finden.

Gerne können Sie uns anrufen, per E-Mail kontaktieren (leben@zurich.com) oder einen Brief schreiben. Per Fax erreichen Sie uns unter der 0221 - 7715 7777.

Ihr direkter „Draht“ zu uns:

Leistungsteam Zurich Leben
Tel.: + 49 (0) 221 7715 6711
Fax.: + 49 (0) 221 7715 7777
E-mail.:leben@zurich.com
www.zurich.de

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