Die Zahl der Betroffenen ist größer
als Sie denken!
Wenn Sie gesundheitsbedingt nicht mehr für Ihren Lebensunterhalt aufkommen können, ist es gut, wenn Sie private Vorsorge getroffen haben – denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist nicht ausreichend.
Die Zahl der Betroffenen ist größer, als Sie denken: Jeder dritte Mann und jede fünfte Frau scheiden wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus – und das unter Umständen viele Jahre vor Erreichen des Rentenalters:
Hierbei sind nur selten Unfälle die Ursache
- In der weit überwiegenden Zahl sind Krankheiten der Auslöser*
- Das durchschnittliche Zugangsalter bei gesetzlichen Renten wegen Erwerbsminderung liegt bei ca. 50 Jahren*
Ursachen für Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit**
- 35,6 % psychische Erkrankungen
- 16,0 % Skelett, Muskeln, Bindegewebe
- 14,2 % Krebs, Neubildungen
- 13,3 % Sonstige Krankheiten
- 10,4 % Herz, Kreislauf
- 6,3 % Nervensystem
- 4,1 % Verdauungssystem und Stoffwechselkrankheiten
Was ist Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit?
Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich mindestens sechs Monate ununterbrochen außerstande ist, ihren zuletzt ausgeübten Beruf – so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war – auszuüben. Übt die versicherte Person eine andere ihrer Ausbildung, Erfahrung und bisherigen Lebensstellung entsprechende berufliche Tätigkeit konkret aus, liegt keine Berufsunfähigkeit vor.
Erwerbsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen außerstande sein wird, mindestens drei Stunden täglich eine Erwerbstätigkeit (selbstständige Tätigkeiten sowie die üblichen Tätigkeiten des allgemeinen Arbeitsmarktes) auszuüben.
* Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund, Indikatoren zu Erwerbsminderungsrenten im Zeitablauf, November 2009
** Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Rentenzugang 2008