Ungesicherte Computer –
leichte Beute für Betrüger
Nepp im Web
Der Hauptverband des deutschen Einzelhandels (HDE) erwartet deshalb für 2008 einen eCommerce-Umsatz von 20 Mrd. Euro. Diese Summen wecken Begehrlichkeiten: Die jüngste Kriminalstatistik zeigt wieder einmal, dass die Anonymität des Internets auch Betrüger magisch anzieht – fast 63.000 Fälle von Computerkriminalität zählte das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr. Die häufigsten Probleme: Der Käufer hat das Geld überwiesen, die bestellte Ware wird aber nie geliefert. Das Produkt entspricht nicht den Angaben auf der Internetseite oder ist sogar ein völlig anderes. Ärger gibt es nicht selten auch, wenn man die Garantieleistungen in Anspruch nehmen möchte. Für alle, die regelmäßig online einkaufen, empfiehlt sich deshalb eine Rechtsschutzversicherung. Denn ist ein Schaden erst entstanden, hilft oft nur noch der Gang zum Anwalt. Ein Zusatz zur Rechtsschutzversicherung schließt Internetverträge ein und hilft beispielsweise, wenn es beim Online-Handel Schwierigkeiten mit der Abwicklung gibt.
Kommt es zu einem Rechtsstreit, übernimmt der Versicherer die anfallenden Kosten bis zu einer Höhe von 30.000 Euro weltweit. Einige Versicherer bieten inzwischen schnelle Hilfe über eine Anwalts-Hotline. Geschädigte Kunden erhalten so erste Ratschläge von unabhängigen Rechtsexperten. Besonders empfehlenswert ist, auf eine weltweite Deckung zu achten, denn außereuropäische Internetgeschäfte wie beispielsweise in den USA unterliegen dem lokalen Vertragsrecht. Wer beim Abschluss der Rechtsschutzversicherung zusätzlich sparen möchte, kann dazu Kombiprodukte wie die MultiPlus der Zurich Gruppe nutzen, die verschiedene Policen wie Unfall-, Haftpflicht-, Hausrat-, Rechtsschutz- und Wohngebäudeversicherung unter einem Dach vereint.