Ein finanzieller Rettungsring für die Piste
Endlich Winter! Mit dem Spaß im Schnee steigt aber auch die Gefahr einer Verletzung. Viele verdrängen den Gedanken daran, dass bei einem Unfall in der Freizeit die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift. Wer sich so stark verletzt, dass eine Behinderung oder gar Invalidität zurückbleibt, muss mit hohen finanziellen Belastungen rechnen. Mit einer privaten Unfallversicherung kann man sich für solche Fälle absichern. Wer regelmäßig im Schnee unterwegs ist, sollte auf dieses Plus an Sicherheit nicht verzichten.
Um die Gefahr eines Unfalls zu reduzieren, müssen sich Wintersportler gut präparieren. Ski oder Snowboard sollte vor dem ersten Ausflug auf die Piste fachmännisch gewartet werden. Auch bei der Ausrüstung gilt es, nicht an der falschen Stelle zu sparen: Ein Helm ist unbedingt zu empfehlen. Zudem werden für Snowboarder spezielle Rückenprotektoren angeboten, die die empfindlichen Wirbel vor Schäden schützen. Ein guter Trick, um die Verletzungsgefahr zu senken: Nicht nur vor dem Fahren aufwärmen, sondern auch zwischendurch an die eigenen Muskeln denken. Genügend Pausen verhindern, dass man wegen Übermüdung leichter stürzt.
So schön der Geschwindigkeitsrausch auch ist, auf der Piste gilt als oberstes Gebot: Rücksicht auf andere Fahrer nehmen! Zudem muss der Fahrstil unbedingt den Schnee- und Sichtverhältnissen angepasst werden. Der Pistenkontrolldienst gibt immer aktuelle Hinweise auf alle Wettergefahren. Ein häufiger Fehler ist, das eigene Können zu überschätzen. Auf die schwarze Piste sollten sich nur echte Könner wagen. Wer durch seine Fahrweise oder bei einem Sturz andere Wintersportler verletzt, haftet für alle entstehenden Kosten mit seinem Privatvermögen. Eine private Haftpflichtversicherung ist daher unbedingt zu empfehlen, wenn man Wintersport betreibt.