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Bernd O. Engelien

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Zurich rät zur rechtzeitigen Winterausrüstung

Fahrzeugbereifung muss den Witterungsverhältnissen entsprechen

Bonn, 14. Oktober 2009: Mit dem unerwartet frühen Wintereinbruch über den Süden Deutschlands, haben auch die ersten Massenkarambolagen der Saison Einzug gehalten. Die Autofahrer, die noch mit Sommerbereifung unterwegs waren, wurden von dem plötzlichen Temperatursturz und dem einsetzenden Schneefall überrascht. Vor allem die nicht vorhandene Winterbereifung war ein maßgebliches Sicherheitsrisiko für die Verkehrsteilnehmer. Grundsätzlich sind Autofahrer verpflichtet die Bereifung ihrer Fahrzeuge den Witterungsverhältnissen anzupassen. Geschieht dies nicht, drohen Bußgelder zwischen 20 und 40 Euro oder Punkte in Flensburg. Auch den Versicherungsschutz setzt man aufs Spiel, denn eine nicht witterungsgemäße Bereifung gilt unter Umständen sogar als grobe Fahrlässigkeit.

Rechtzeitig auf Winterbereifung umrüsten

Zurich rät zur rechtzeitigen Winterausrüstung

Die Fahreigenschaften, der Bremsweg und die Haftung von herkömmlichen Sommerreifen verschlechtern sich bereits ab Temperaturen unterhalb von sieben Grad Celsius. Bei solchen Temperaturen, bei überfrorener Nässe und schneeglatten Straßen, bieten die weicheren Gummimischungen und das spezielle Profil von Winterreifen ein deutliches Sicherheitsplus. Zurich rät daher jetzt an die Umrüstung auf Winterbereifung zu denken. Autofahrer profitieren derzeit noch von einem breiten Angebot guter und preiswerter Winterreifen. Zudem sind Umrüsttermine in den Werkstätten zum jetzigen Zeitpunkt noch relativ schnell zu bekommen.

Winterreifen von "O" bis "O"

Grundsätzlich gilt die Empfehlung Winterreifen von "O" bis "O", also von Oktober bis Ostern, zu montieren. Wer dies beherzigt, sorgt nicht nur für ein wichtiges Sicherheitsplus in der kalten Jahreszeit, auch werden die Sommerreifen bei korrekter Lagerung entsprechend geschont. Unterm Strich bedeutet die Anschaffung eines Winterradsatzes also kaum Mehrkosten, dafür aber einen deutlichen Zugewinn an Sicherheit.

Zugefrorene Scheiben: Guckloch reicht nicht

Auch wenn die Temperaturen frostig und die Hände schnell durchgefroren sind: beim Enteisen der Scheiben genügt es nicht nur kleine Gucklöcher frei zu kratzen. Die Scheiben sowie die Rückspiegel müssen vor Antritt der Fahrt soweit frei gekratzt worden sein, dass eine uneingeschränkte Rundumsicht gewährleistet wird und sie während der Fahrt nicht mehr zufrieren können. Daher sollten auch ein stabiler Eiskratzer sowie wirksame Enteisungssprays für Scheiben mit an Bord sein. Ebenfalls zu empfehlen ist die Mitnahme einer dicken Wolldecke für den Fall, dass man längere Zeit im winterlichen Stau gefangen ist. Nicht im Auto aufbewahren sollte man allerdings den Türschlossenteiser – der ist in der Manteltasche besser aufgehoben.


Zurich Gruppe Deutschland zählt mit Beitragseinnahmen von rund 6,4 Mrd. Euro (2008), Kapitalanlagen von mehr als 31 Mrd. Euro und 6.400 Mitarbeitern zu den führenden Versicherungen in Deutschland. Als Teil der weltweit tätigen Zurich Financial Services Group bietet sie innovative und erstklassige Lösungen zu Versicherungen, Vorsorge und Risikomanagement aus einer Hand. Individuelle Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen dabei an erster Stelle.